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        <title>sylviaschmidtistkreativ - Blog Homöopathie</title>
        <link>http://www.sylviaschmidtistkreativ.de/nachrichten/blog-homoopathie/</link>
        <description>sylviaschmidtistkreativ - Blog Homöopathie</description>
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                <title>Burnett - ein hochinteressanter historischer Homöopath</title>
                <link>http://www.sylviaschmidtistkreativ.de/nachrichten/blog-homoopathie/params/post/4430785/</link>
                <pubDate>Sun, 28 Jan 2024 17:20:00 +0000</pubDate>
                <description>&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Wie er zur Homöopathie kam möchte ich Euch gerne erzählen, da seine Geschichte sehr aufschlussreich ist ...&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;b&gt;Burnetts&lt;/b&gt;&lt;b&gt;
Weg und Zugang zur Homöopathie &lt;/b&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Quelle:
	James Compton Burnett: Die
homöopathische Behandlung oder fünfzig Gründe, 						      	 
warum ich ein Homöopath bin, Seite
10-16&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;James
Comton Burnett (10.07.1840-02.04.1901)
wurde am 10. Juli 1840 als
Sohn eines Gutsbesit­zers
in Schottland
geboren. Ab
1865 studierte
er in
Wien Medizin,
machte dort 1869 seinen
Abschluss und studierte aus Interes­se
noch weitere zwei Jahre Anatomie. Anschießend
ging er zurück nach Großbritannien und studier­te
in Glasgow nochmals Medizin und machte dort 1872 seinen Abschluss. Er
erwarb 1876 seinen Doktortitel. 
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Nach
dem Erwerb seines Doktortitels
praktizierte er
als
Arzt und arbeitete als Anatom. Später wur­de er Homöopath
und praktizierte sehr erfolgreich
über 20 Jahre in
eigener Praxis in England (London).
Auch
als Schriftsteller war Burnett sehr produktiv und veröffentlichte
über 20 Bücher.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Am
2. April 1901
starb Burnett -
total überarbeitet und
mitten im Arbeiten für die Menschen -
an einem Herzversagen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Als
praktizierender Arzt kam er erst
später zur Homöopathie. Ähnlich
wie Hahnemann war Burnett enttäuscht von der in manchen Krankheiten
hilflosen Behandlung mit schulmedizinischen Mitteln. Er
fühlte sich machtlos
im Kampf gegen die Krankheiten und
wollte diese unrühmliche Kunst, wie Dr. Hahnemann es nennt,
aufgeben, und
als
Farmer in Amerika ein neues Leben beginnen.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Grund
für
sein Aufgeben war der Tod des &quot;kleinen
Georgie&quot;, einem
Findelkind, das von den Ärzten seines
Krankenhauses miternährt wurde, in den freien
Belegbetten
übernachten durfte, aber bei Be­darf
der Betten für Patienten in
kalten und feuchten Ecken schlafen musste.

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Burnett
selbst hatte ihn wiedereinmal für einen akuten Fall aus dem Bett
vertreiben müssen,
woraufhin Georgie eine
akute Rippenfellentzündung bekam,
von der er durch Burnett und drei weiteren Ärzte mit der üblichen
schulmedizinischen Behandlungsweise nicht
gerettet werden konnte und
verstarb.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;
Ein
Kollege ermunterte
den betrübten Dr.
Burnett zu einem intensiven Studium der Homöopathie. Er
möge die Homöopathie zunächst studieren und sie dann im
Krankenhaus erproben: entweder
er würde sie widerlegen oder – wenn sie offensichtlich wahr sei –
belegen. Daraufhin
kaufte sich Burnett die beiden homöopathischen
Bücher: „Dr. Hughes
Pharmacodynamics“ und dessen „Thera­peutics“,
die er studierte.

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;
Schon
nach kurzer Zeit erkannte Dr. Burnett, daß der kleine Georgie mit
etwas Aconitum von seinem Initialfieber befreit und somit hätte
gerettet werden können.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Jedoch
zweifelte er stark an der Wirksamkeit der Homöopathie, war er doch
in den Schulen groß­gezogen
worden, auf denen ihm von guten und wahrhaftigen Leuten beigebracht
worden war, dass die Homöopathie therapeutischer Nihilismus ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Er
wollte daher ein Experiment machen und wie er selbst schrieb „die
Sache am Krankenbett aus­probieren,
es als eine trügerische Scharlatanerie erweisen, und das einem …
ihn ...bewundern­den
Berufsstand enthüllen“&lt;/span&gt;&lt;sup&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;3&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Da
er zu dieser Zeit gerade in
einer Klinik auf einer
Kinderstation mit Fällen von Fieber und Schüt­telfrost
arbeitete, konnte er an den
Kindern Versuche machen, um
experimentell zu
beweisen, dass die
Homöopathie gegenüber der konventionellen schulmedizinischen
Behandlung keine Wirkung habe. 
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Hierzu
gab er ein paar Tropfen einer Aconitum-Tinktur in eine große Flasche
mit Wasser und gab es der Stationsschwester mit dem Auftrag, den
Kindern
auf der einen Seite des Saales davon zu geben, sobald sie
eingeliefert wurden. Die Kinder auf der anderen Seite des Saales
sollten nichts
von der Aconitum-Lösung erhalten und stattdessen auf die übliche
schulmedizinische Weise behandelt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Nach
jeder morgendlichen Visite zeigte sich wieder,
dass alle Kinder auf der Aconitum-Seite fieber­los
waren und es den
Kindern auf der Nicht-Aconitum-Seite schlechter ging oder sie
aufgrund aus­bleibender
Besserung auf eine andere Station verlegt werden mussten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Nach
diesen
Experimenten zeigte sich der Erfolg der homöopathischen Behandlung .

&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;moze-justify&quot;&gt;&lt;span class=&quot;moze-small&quot;&gt;Daraufhin
wurde er Homöopath und praktizierte fortan
in eigener Praxis in England
(London).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
            </item>
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